Meine neue Rennbootkarriere

Nachdem wir uns in den letzten Jahren mehrfach auf Langstreckenregatten im Mixed gegenseitig um lediglich 1 Sek geschlagen hatten, beschlossen Anke (FRC), Tanja (RGWB), Silvia (FRGB) und ich doch einfach mal mit- statt gegeneinander zu fahren. Gesagt, getan trainierten wir ab letztem Herbst ab und zu im Rudererdorf im Rennvierer, fanden erstaunlich gut zusammen und hatten eine Menge Spaß.

In Limburg starteten wir dann erstmals im SF 4x- über 500m. Anke konnte leider nicht, stattdessen sprang Elena aus Bernkastel ein. Im Gegensatz zu den Männern und Mixed gab es keine Mastersausschreibung, sondern wir mussten in der offenen Klasse starten.

Meine erste Rennbootregatta! Das Wetter war super. Wir sind mit dem Boot neben uns kollidiert, meine Dolle ist aufgegangen, ich habe am Schluss mein Skull verloren, aber es hat Spaß gemacht. Was ein Hauen und Stechen! Die Lahn ist super schmal. Dass Limburg direkt weg war, war klar. In dem Boot hatte Charlotte gerade auf der WM eine Medaille gewonnen, die anderen waren alle mega stark. Aber mit den Mädels aus Witten und Dortmund haben wir uns echt gebattelt und die waren alle 30 Jahre jünger 😜.

Zweites Rennen: Hessenmeisterschaft in Eschwege. Diesmal über 1000 Meter und in voller Besetzung. Und dasselbe Spiel:

Das Wetter war super (Wirklich! Habe ich in Eschwege noch nie erlebt!). Keine Masterausschreibung, wir mussten wieder gegen 2 Boote antreten, in denen quasi unsere Leistungssport Kinder saßen. Man konnte durchaus vermuten, dass wir absolut keine Chance hatten und so kam es dann auch. Aber…. wir waren das schnellste Mastersboot 😉.

More to come …

Text: Karen Friedrich-Voss